JazzLips
LILLIAN BOUTTÉ: Die kleine Künstlerin mit der großen Stimme aus
dem „Big Easy“, wie die Bewohner von New Orleans ihre Heimat-
stadt liebevoll nennen, ist seit vielen Jahren auch ein immer wieder
gern gesehener Gast der JAZZ LIPS. Neben ihrer einzigartigen und
warmherzigen Bühnenpräsenz bietet Lillian eine musikalische
Bandbreite, wie sie nur selten zu finden ist. Die Musik ist Lillians
ganzer Lebensinhalt und sie tourt seit über 30 Jahren durch die
Welt – von Adelaide bis Zürich. 1986 wurde sie zur OFFIZIELLEN
MUSIKALISCHEN BOTSCHAFTERIN DER STADT NEW ORLEANS
ernannt, ein Titel, der vor ihr nur dem legendären Trompeter
Louis Armstrong verliehen wurde.
ENRICO TOMASSO: Schon mit fünf Jahren fing Enrico an,
Trompete zu spielen, gefördert durch seinen Vater, den Jazz-
Klarinettisten Ernie Tomasso. Die Begegnung mit Louis Armstrong
auf dessen England-Tournee 1968 hatte entscheidenden Einfluss
auf seine spätere Karriere. Er durfte für Louis spielen und es
entwickelte sich daraus eine tiefe Freundschaft mit diesem wohl
grössten Genie, das der Jazz je hervorgebracht hat.Heute ist Enrico
einer der herausragenden Trompeter der europäischen Jazz-Szene!
Seine fesselnde Bühnenpräsenz und seine überschäumende
Vitalität, sein technisches Können und sein einfühlsames Spiel
faszinieren die Zuhörer und sein bescheidenes Auftreten - fernab jeglicher Starallüren - machen ihn bei seinen Kollegen so beliebt.
GREGORY BOYD: Nur selten - wenn überhaupt - sind die Steeldrums von Trinidad und Tobago im Jazz aus New Orleans verwendet
worden. Dies zu ändern blieb dem Steeldrummer und Sänger Gregory Boyd vorbehalten, der es geschafft hat, mit diesem
exotischen Instrument neue Klangfarben in die Musik der Crescent City zu integrieren. Der percussive, weiche Sound der “Pans”,
wie die Steeldrums auch genannt werden, passt wunderbar zum alten und neuen New Orleans-Jazz und eröffnet dieser Stilart
gänzlich neue Klang- und Ausdrucksformen.Mit seinem eindrucksvollen Spiel hat Gregory sich den Titel eines “Masters of the
Steeldrums” erworben und ist darüber hinaus ein ausdrucksvoller Sänger und begnadeter Entertainer. Man muss ihn live erleben,
um die unter die Haut gehenden Emotionen zu spüren.
MIKE COTTON:  Der grandiose Musiker von den britischen Inseln ist einer der herausragenden Trompeter der europäischen
Jazz-Szene! Er gehörte jahrelang der Acker Bilk Band an und leitete eine eigene Jazzband, bevor er 1996 zu der britischen All
Star-Band “Andy Cooper’s Euro Top 8” stieß.Sein Spiel ist außerordentlich geschmackvoll angelegt und fernab jeglicher Effekt-
hascherei. Kraftvoll geblasene Passagen wechseln ab mit lyrischen Tonfolgen. Mikes Solo auf dem Ellington-Klassiker “Creole
Love Call” wird von Kritikern als eines der schönsten Kornett-Soli der Jazzgeschichte gepriesen!Neben seiner Arbeit mit den
“Top 8” widmet sich Mike Cotton sehr erfolgreich seiner Solo-Karriere. Er ist einer der gefragtesten Trompeter in Europa und
ein immer wieder gern gesehener Gast bei Festivals und hochklassigen Konzerten.
JOHNNY BARNES: Ein immer wieder gern gesehener Gast der JAZZ LIPS - er war bei den Geburtstagskonzerten 2000, 2005 und
2008 dabei - ist die Jazz-Legende Johnny Barnes. Er ist ein Urgestein der britischen Jazz-Szene und zählt zu den bedeutendsten
Jazzmusikern Englands, der als hochvirtuoser Allround-Instrumentalist immer wieder überraschende Lichter zu setzen versteht!
Mit typisch britischem Understatement, überragendem Können und einer gehörigen Portion angelsächsischem Humor ist
Johnny Barnes einer der letzten Gentlemen der englischen Jazzszene der ersten Stunde. Er spielte viele Jahre mit den Bands
von Alex Welsh und Humphrey Lyttleton. Heute ist er der herausragende Solist der All Star-Band “Andy Cooper’s Top 8”, mit der
er auch schon einmal in der Burg Seevetal auftrat. Johnny gewann viele Auszeichnungen – u.a. den Poll des amerikanischen
Jazz-Magazins „Down Beat“ auf dem Bariton-Saxofon - und ist unangefochten einer der Größten auf seinem Instrument!
JOHN DEFFERARY: Bereits mit 21 Jahren tourte John mit der Barry-Martyn-Band durch Amerika und wurde in Los Angeles Schüler
des legendären Klarinettisten Barney Bigard, dessen kreolische Klarinetten-Tradition er erfolgreich fortsetzt. Nach zwölf Jahren
mit dem Trevor Richards Trio und dreizehn Jahren mit der dänischen Papa Bue’s Viking Jazzband wurde er 1998 Mitglied der
Chris Barber-Band, der er bis 2006 angehörte. John ist auf der Klarinette und dem Saxofon ein Hot Jazz-Interpret von Weltklasse!
Der rote Faden in John’s Musik ist ein ganz intensives New Orleans-Feeling, welches er - wie nur wenige Europäer- verinnerlicht
und zu seinem stilbestimmenden Element gemacht hat.
                                                 
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Hörbeispiele
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